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...aus dem redegewand-Alltag.
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19.02.2019

JAwort 2019

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Wenige Tage nach der JAwort 2019 - Die Hochzeitsmesse blicken wir zurück. Auf eine intensive Vorbereitungszeit. Auf zwei lange Tage des Aufbaus, an denen wir wieder fast 80 Quadratmeter Ausstellungsfläche aufbauten und gestalteten. Auf unsere beständige Gemeinschaftsarbeit als Verbund „Ihre Hochzeit – unser Handwerk“ www.ihrehochzeit-unserhandwerk.de. Dieses Mal zeigen wir uns in schlichter Eleganz, kombiniert mit einer neu interpretiert barocken Leichtigkeit. Und diese Farbenpracht erst... Die Blumenbinderei bringt Flieder, Hortensien und Vergißmeinnicht zum Blühen. Irgendwo sticht ein Schwiegermutterstuhl hervor. Köstlich mischen sich Erdbeer-Mousse- und Mango-Joghurt-Törtchen vom Dresdner Schokowerk ein. Kleine Torten, zarte Blüten. Geschmackvoll inszeniert. In Szene setzt die Trauringlounge Dresden wertvolle Ringe von Christian Bauer, Tantalum oder Wagebundt. Auf grünem Moosbett. Einem Blütenmeer aus Vandaorchideen. Auf einer bunten Blütenpracht über Ananas und Bananen thronend. Welch Hingucker. Mutig kombiniert. Im Wohnzimmer von Timjudi Photography hängen viele gerahmte Bilder an der Wand, mit der Handschrift: natürlich, dokumentarisch und lässig ambitioniert. Am Stand von Annett Anders Make-up & Hair versprüht Gloriosa Ruhm, zum Beispiel als Haarschmuck neben Hautpflegeprodukten von Skin Regimen. Im Eckzimmer gegenüber stehen von mir gesagte Worte bereits gewesener Trauungen, sechs Meter emotionaler Worte verewigt auf einer Stoffbahn, für immer. Daneben leiert ein altes Grammophon Gregory Porter und Stevie Wonder. Musik von DJ Bongo liegt in der Luft. Einfach mal zuhören. Wir reden. Zeigen uns. Gemeinschaftlich. Stehen mit unserem jeweiligen Handwerk auf eigenen Füßen und strecken unsere Fühler aus. Alles Handarbeit, von Anfang bis Ende. Durchdacht und gemeinsam umgesetzt. Wir sagten JA und werden auch im nächsten Jahr wieder JA sagen – zu unserer Gemeinschaftspräsentation und einem wieder neuen Thema.

Fotoquelle: www.timjudi.de

20.10.2018

Federleicht

Dieser herrlich grüne Garten von Julius Kost. Sonne ohne Ende. Ein Traubogen aus Birken. Livemusik. Und das Brautpaar. Ein Paar, das heute sehr bewusst JA sagt. Denn vor einigen Jahren wollten sie schon einmal JA sagen. Der Ablauf war besprochen. Die Themengespräche standen bevor. Doch dann kam das Leben dazwischen. Das Blatt wandte sich. Unglaublich mutig sagten sie ihre Hochzeit damals ab. Mit allen Konsequenzen. Und nun, vier Jahre später haben sie wieder zueinander gefunden. Alles, was zwischen ihnen stand, geklärt, aus dem Weg geräumt. Enger als jetzt könnten sie einander nicht sein.

Ein Junitag. Die Symbolik der Natur nehmen wir mit in diese Zeremonie: Sand. So viele schöne gemeinsame Momente wie es Sandkörner am Strand gibt, wünschen sich die beiden. Muscheln. So fest wie die zwei Hälften einer Muschel möchten sie zusammenhalten. Stein. Alt wie ein Stein möchten sie gemeinsam werden. Treibholz. Sich ab und zu einfach mal treiben lassen. Feder. Leicht wie eine Feder soll ihre Liebe sich anfühlen. All diese Wünsche bringen sie symbolisch in einem Bilderrahmen zusammen, der ein Foto der beiden an ihrem Lieblingsort am Meer zeigt. Ein Bild von dem Ort, an dem beiden diese Idee kam, gemütlich auf einer Decke sitzend. Selbst gesammelte Symbole. Mehr Ausdrucksstärke geht nicht. Mir war und ist immer wichtig, dass das Paar sich mit dem, was wir in die Zeremonie einbringen, wohlfühlt. Susanne und Jan fanden ihren Weg, ganz allein. Ein gerahmter Weg in ihren Erinnerungen verewigt. So persönlich. Einfach echt. Und federleicht…

Fotoquelle: www.bildermacherin.de

23.08.2018

Koordinaten der Liebe.

  • Jennys und Davids
  • Jennys und Davids
  • Jennys und Davids
  • Jennys und Davids
  • Jennys und Davids

Alles begann beim gemeinsamen Slacklinen an den Elbwiesen. Unverhofft lud der Bräutigam sich zu ihrer Silvesterfete ein. Es gab Fondue, seiner Meinung nach ohne Geschmacksträger. Dann ein umso leckereres Schokoladenfondue, auch seine Meinung. Twisterspielen im Tigerkostüm. Welch Glück, dass er sich eingeladen hatte. Denn sonst hätte es beide füreinander so wohl nie gegeben. Auslandszeit in Südafrika. Ein September in Indonesien. Dann der Antrag. Verrückt wird es mit den Ringgravuren: O 116°25‘17‘‘ in seinem Ring und S 8°17‘60‘‘ in ihrem. Zusammen ergibt es einen Sinn. Die Koordinaten ihres Verlobungsortes. Zusammen ergeben die beiden einen Sinn. Und dann ein verregneter Sommertag im Juni. Nach ihrem standesamtlichen JA sagten sie auf Schloß Eckberg noch einmal ganz anders JA. Ihren Jaworten ergänzten sie persönliche Worte. Erst wollte sie Worte notieren und er frei sprechen. Dann kam er ihr entgegen und schrieb seine Worte nieder. Doch dann hatte sie nichts aufgeschrieben, weil sie nicht wusste, was. Letztlich sprachen beide frei, von der Leber weg. Besser hätte es nicht kommen können. Ehrlich. Emotional. Witzig. Besonders als der Bräutigam sagte, wie knackig er ihren Arsch findet. Zitat Ende. Und ihr Großvater grinste und meinte, seinen Ohren kaum Glauben schenken zu können. Geschichten einer freien Trauung. Geschichten aus der ersten Reihe. Unvergessliche Koordinaten von Jennys und Davids Liebe.

Fotoquelle: Annelie Brux

02.07.2018

JA auf dem Prater.

  • Juliane und Christian
  • Juliane und Christian
  • Juliane und Christian
  • Juliane und Christian
  • Juliane und Christian
  • Juliane und Christian
  • Juliane und Christian
  • Juliane und Christian

Er Physiotherapeut. Sie Trainierende. Und dann dieser Septembertag des Jahres 2014. Der Tag, an dem beide ihren neuen Trainingsplan durchsprechen. Der Tag, seit dem alles anders ist. Denn der Funke springt über. Dieses Knistern zwischen beiden. Bald die Besichtigung seiner Wohnung eines Abends. Der erste Kuss direkt an der Kücheninsel. Schmetterlinge im Bauch, bis heute, wenn sie an dieser Stelle steht. Kein Halten mehr. Und dann Hals über Kopf. Ohne Zögern. Ohne Zweifeln. Zwei Monate später zieht sie in seine Wohnung mit ein. Das Tempo: sportlich, doch ohne Reue bis zum heutigen Tag. Auch Erinnerungen an diesen stürmisch kalten Herbsttag, an dem sie seinen kleinen Sohn kennenlernt. Viele Tränen, Zweifel, auch Eifersucht später findet sich alles, rüttelt sich zurecht. Nun ein Alltag, der zwischen einem Leben zu zweit und zu dritt wechselt. Beides genießen sie in vollen Zügen. Viele Reisen. Nach Prag, Berlin, Paris, Danzig. Auch nach Wien. Die Verlobung auf dem Prater. Das standesamtliche JA. Dann das freie JA am zweiten Juni dieses Jahres. Das Unterschreiben der JAworte. Die Übergabe von Briefen mit Worten, die sie einander für schlechtere Zeiten schrieben. Damit sie sich auch dann daran erinnern werden, warum sie JA zueinander sagten. Warum sie ihr Leben miteinander verbringen möchten. Im gleichen Tempo. Im selben Takt.

Fotoquelle: www.indiefoto.de

16.06.2018

Ein Froschkönig mit Ananas.

  • Maren und Stephan
  • Maren und Stephan
  • Maren und Stephan

Es war einmal ein Froschkönig, der saß auf der obersten Stufe der Treppe des Waldbad Weixdorfs. Dort empfing er die Gäste und zeigte ihnen den Weg zur Terrasse am See. Den Weg zu dem Ort, an dem gleich die Trauung stattfinden würde. Zwei der sieben Zwerge, Dornröschen und viele andere Märchengestalten warteten schon auf die Ankunft des Brautpaares. Von Aachen über Jülich nach Dresden reicht das Märchen von Maren und Stephan. Er fragte sie, ob sie sich auch etwas Ernsthaftes mit ihm vorstellen könne und sie antwortete „ja, wir können es gern probieren“. Heute, fünf Jahre später, scheint die Probezeit überstanden. Zu keinem Zeitpunkt stellten sie ihre Beziehung je in Frage. Nicht während ihrer Promotionszeit. Nicht während seiner Zeit der Arbeitslosigkeit. Auch nicht während der Zeit ihrer Fernbeziehung. Und wie geht das Märchen weiter? Er sagte JA. Sie sagte JA. Alles klar, Ehepaar. Dann küsste die Braut ihren Froschkönig, wenige Minuten später verwandelte er sich in einen Prinzen und er gab ihr die goldene Kugel – ähm, Verzeihung, die goldene Ananas. Und weil sie nicht gestorben sind, lieben sie sich noch immer. Fotoquelle: Julius Hatt Photographer