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Worte im Blog

...aus dem redegewand-Alltag.
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24.06.2017

„Für immer ab jetzt“

  • Notenständer

Irgendwo im Nirgendwo, am Ende eines Waldweges mitten im Grünen, sagten Jana und Benjamin JA zu ihrem gemeinsamen Leben. Als sie einander vor fünf Jahren begegneten, waren sie nicht auf der Suche und haben sich doch gefunden. Und dann, ein Schlag mit hunderttausend Volt. Am Abend des 4. August picknickten sie auf der Wiese und hörten ein Hörspiel im Rahmen des Dresdner Palaissommers. Naja, eigentlich lief der Krimi nur im Hintergrund, denn beide unterhielten sich den gesamten Abend lang bis irgendwann Nachtyoga begann. An diesen Moment, in dem sie unter dem Baum auf der Decke lagen und in die Baumkrone blickten, konnten sich beide sehr gut erinnern. Denn an jenem Sommerabend verliebten sie sich ineinander.

Gestern stand die Zeit still. Keine Suche und auch keine Fragen mehr. Alles passte sofort. Gemeinsam blickten wir auf das, was war, auf das, was ist und auf das, was noch kommen mag. Gestern sagten Jana und Benjamin unter der Baumkrone einer Weide JA zu ihrem gemeinsamen Leben. Wimpelketten rankten von Ast zu Ast. Am Anfang ihres Miteinanders standen nicht nur intensive Emails, in denen sie von Kindern und Hochzeit schrieben, bevor sie einander überhaupt ein erstes Mal geküsst hatten, sondern auch das gemeinsame Hobby des Fotografierens. Mit der Zeit, mit neuen Prioritäten, zwei neuen kleinen Menschen, ging dieses Hobby verloren. Und jetzt brachte die Vorbereitungszeit auf ihre Hochzeit es wieder hervor. Sie begannen wieder zu fotografieren, erst Portraits von sich, dann einander Hände. Wie könnten sie zwei Bilder symbolisch während der Zeremonie zusammenbringen? Wir besprachen Ideen und die beiden bastelten, probierten Vieles aus. Am Tag der Trauung standen zwei Fotos auf einer Staffelei, jedes Foto mit einer Hand. In Streifen geschnitten, verflochten sie diese während der Zeremonie symbolisch zu einem Bild. Doch nicht nur symbolisch möchten sie einander für den Rest ihres Lebens festhalten, „für immer ab jetzt“.
Fotoquelle: http://www.zoka-fotosessions.de/

15.05.2017

Das verflixte siebente Jahr?

  • 6 jahre redegewand
  • erste ideen
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  • visitenkarte
  • neue visitenkarte
  • redegewands businessplan

Zeit, Resümee zu ziehen. Warum heute? Weil redegewand heute seit genau sechs Jahren zuhört und redet und all die anderen Aufgaben hinter den Kulissen erledigt. Sechs Jahre, so lang und doch so kurz. Gibt es ein Fazit? Es gibt einen Rückblick. Ganz am Anfang stand eine naive Idee. Zaghaft erste Schritte folgten. Erste Notizen. Logoentwürfe. Der Businessplan. Erste Visitenkarten. Unzählige Entscheidungen. Auch Mut. Etlich viele Fragen. Und dann, Augen zu und durch. Mal sehen, was passiert. Nichts zu verlieren. Dann ging meine Internetseite online, sie sah damals noch ganz anders aus als heute. Das große Warten. Die erste Email mit einer offiziellen Anfrage, damals aus München kommend. Weitere folgten. Bis heute. Verrückt.

Als Kleinunternehmen begann alles vor sechs Jahren. Noch immer begegnen mir Situationen zum ersten Mal. Keine Langeweile kommt auf. Genau 131 Trauungen später ist redegewand kein Kleinunternehmen mehr. Unglaublich, wie meine Redegewänder aus dem Nichts entstanden und locker mindestens 40-Stunden-Wochen zu füllen vermögen. Jeder Tag scheint zu kurz. All die Hürden gesellten sich schneller zu meiner Textaffinität hinzu als gewollt, holen mich immer wieder auf den unromantischen Boden der Tatsachen zurück. Weil es hier eben nicht nur um Luft und Liebe, um ein paar schön gesagte Worte geht. Nein, es geht um viel mehr. Es geht darum, ein Leben für meine kleine Familie zu finanzieren. Es geht um ehrliche, fordernde Arbeit, die meinen Hauptberuf beschreibt. Ja, DAS ist mein Hauptberuf. redegewand entstand nicht einfach so aus einer Laune heraus, nicht über Nacht, entsprang keinem Hobby, um ein bisschen Taschengeld hinzu zu verdienen. Nein, redegewand ist harte Arbeit, die viel Disziplin verlangt. Und redegewand soll bleiben und weiterwachsen.

Sechs Jahre redegewand bedeuten auch viele Begegnungen. Danke all meinen Kollegen, manche von euch sind zu unverzichtbaren Freunden geworden. Ohne euch wären viele Hochzeiten nur halb so schön. Ohne euch wäre ich schon so manches Mal baden gegangen. Danke, dass ihr mit mir durch all die tiefen Täler gingt und euch auf den Gipfeln mit sonnigem Ausblick mit mir freutet. Danke meinem ‚Finanzberater‘, ohne dich bedeutete noch immer jede Rechnung eine kleine Katastrophe. Danke für deine Impulse und all die so geduldig geschriebenen Exceltabellen. Danke auch und vor allem an meine Schwester und meine Mama. Euch sieht keiner. In keiner meiner Reden seid ihr Thema. Doch ich weiß, ihr seid da. Und ich weiß auch, ohne euch wären die Wochenenden manchmal ziemlich dunkel gewesen. DANKE. Und damit auf ins siebente, hoffentlich nicht verflixte Jahr. Ich bin gespannt und sage JA zu redegewand, denn ein Leben ohne redegewand kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen!

25.03.2017

Fünfzig Jahre Frühling mit Winter.

  • schloß purschenstein
  • trauzimmer

Es ist ein sonniger Frühlingstag. Entlang der Deutschen Alleenstraße fahre ich, vorbei an unzähligen Dörfern, deren Namen ich mir kaum merken kann. Dörfer, in denen auf den großzügigen Grundstücken noch grob geblümte Handtücher und blau-weiß quergestreifte Strickpullis draußen im Wind auf der Leine flattern, während die Klammern farblich nicht nur auffällig zueinander, sondern auch zu den Sachen, die sie festhalten, passen. Nach fast anderthalb Stunden Fahrt durch diese Dorfidylle komme ich an meinem Zielort an – Schloß Purschenstein.
Zwei Stockwerke steige ich die unebenen Holztreppen empor zum Trauzimmer. Der Blick aus dem Fenster reicht bis in die noch unbelaubten Baumkronen. Den massiven Holztisch, hinter dem sonst die Standesbeamten Platz nehmen, schiebe ich beiseite. Während meiner Rede möchte ich meinem Paar nah sein, so wie während der Gespräche zuvor schon. Es ist 15 Uhr. Die Kerzen der Kronleuchter erhellen mit der Sonne den Raum. Die Kinder des Paares, die Schwiegerkinder, Enkelkinder und Freunde nehmen Platz. Auch das Ehepaar. Hübsch zurechtgemacht. Aufgeregt. Antonio Vivaldi gesellt sich lebhaft mit einem seiner Sätze aus dem Frühling der Vier Jahreszeiten zu uns. Unaufdringlich. Passend zu diesem schönen Märztag.
Wie viele Jahreszeiten zogen an einem Paar vorüber, das fünfzig Jahre miteinander verheiratet ist? Mit dieser Frage eröffne ich die Saison des JAsagens im Jahr 2017 anlässlich einer Goldenen Hochzeit. Fünfzig Jahre reisen wir gemeinsam zurück – in die Zeit, in der das Ehepaar einander an der Berufsschule kennenlernte, auf dem Schloß hier tanzen ging. Wir reisen in die Zeit, in dem das Paar, egal ob winters oder sommers, über zehn Kilometer lange Fußmärsche zurücklegte, um einander sehen zu können. In eine Zeit, in der achtzehn Monate Wehrdienstzeit mit ungefähr fünfzig Kilometern Distanz zwischen beiden unüberbrückbar waren. In die Zeit des standesamtlichen Jawortes, die Zeit der Familiengründung, der Wendezeit, der Arbeitslosigkeit… wie fünfzig Jahre gemeinsamen Lebens in eine fünfundvierzigminütige Zeremonie bringen? Fast unmöglich.
Wir schauen auf besonders schöne und auch prägende Momente, lassen gemeinsam Revue passieren. Alles hat seine Zeit – die Kindheit, die Jugend, das Arbeiten, das Elternsein, das Großelternsein, das gemeinsame Älterwerden… Gesundheit, schwere Krankheit, große Reisen. Die Zeit ist endlich. Ein Auf und Ab der Gefühle. Freude. Lachen. Auch Tränen. Verliebte Hände und Blicke. Dankende Gesten. Langsame Wintertöne von Vivaldi fangen die melancholische Stimmung auf.
Heute vor genau fünfzig Jahren sagte das Ehepaar auf dem Standesamt in Neuhausen JA zu einem gemeinsamen Leben. Heute sagen beide ganz bewusst noch einmal JA – zu all dem Gewesenen, allem bisher miteinander Geteilten, zu allem Kommenden. JA zueinander und diesem neuen Lebensabschnitt, in dem nun alles ein wenig ruhiger verläuft. Fünfzig Ehejahre, was für ein wunderbarer Anlass zum Feiern. Fünfzig Jahre Frühling mit dem einen oder anderen Winter. Mögen auf all die schon erlebten Jahreszeitenwechsel noch viele weitere, vor allem jedoch noch viele Sommer folgen… und zum Ausklang stimmt Vivaldi mit seinem Satz „Tempo impetuoso d’Estate“ den Sommer an.

19.01.2017

Frisches Jahr. Neuer Wind.

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  • dresdner-schokowerk
  • druckfeines

Es stresst. Ganz ehrlich. So ein klassisches Wochenende mit Budenzauber und Wochenendeinkauf, Spaziergang an der Elbe und ausschlafen hat schon was. Ein anderes Mal vielleicht. Denn am vergangenen Wochenende ordnete sich für uns wieder alles dem Thema „JAwort-Hochzeitsmesse 2017“ unter. Kurze Nächte, lange Tage. Donnerstag und Freitag schleppten, räumten, bauten, bohrten, verlegten, tapezierten, malerten und gestalteten wir. Für zwei Tage zauberten wir einen Birkenwald aufs Parkett. Von früh bis spät. Belegte Brote mit Käse und Wurst, dazu Tee brachten uns durch die Tage in der eiskalten Messehalle. Kein Durchatmen hier. Durchhalten dort. Fertig sind wir erst, wenn wir fertig sind. Und dann, am Freitagabend mit kaum noch übriger Energie, liegen sie dann noch unbegonnen vor uns: zwei Messetage für interessierte JAsager.
Ein paar letzte, dekorative Handgriffe am Samstagmorgen. Frische Blumen. Unser Birkenwald leuchtet beruhigend und doch Aufmerksamkeit haschend. Schön ist er geworden unser Stand. Ein frischer Wind wehte zwei Tage lang auf unserer Lichtung. Sieben Dienstleister präsentierten sich wieder gemeinsam, erzählten von ihrem jeweiligen Handwerk, redeten über Ringe, Papier, Blumen, Styling, Torten, Bilder und Worte. Stolz und auch erleichtert blicken wir zurück. Danke für ein wirklich schönes, wenn auch anstrengendes Messewochenende. Danke für unsere Wohlfühl-Konstellation. Dank unseren handwerklich begabten Helfern. Danke auch für die Fotos an Timm und Judith. Danke auch für all den Stress, denn er gehört einfach dazu. Auch im nächsten Jahr wird wieder ein neuer MesseWind wehen.
www.ihrehochzeit-unserhandwerk.de

11.10.2016

Wenn Trauzeugen Ringe angeln...

  • Wolken
  • Klammern

Eine dramatische Wolkendecke hängt über dem Cospudener See in Markkleeberg. Mutige Sonnenstrahlen kämpfen sich durch sie hindurch und bringen die farbigen Segel der Surfer und Kiter zum Leuchten. Ein starker Wind versichert seine Anwesenheit. Ohne Holzklammern für meine Notizen geht auf dem Sonnendeck der Hacienda Cospuden heute nichts. Mit dem Bräutigam gemeinsam begrüße ich die Braut. An uns vorbei schlendern noch zu spät kommende Gäste in einer Gemütlichkeit, die vermuten lässt, wir haben uns in der Zeit geirrt. Als endlich alle Gäste sitzen, steige ich die Wendeltreppe zum Deck empor und beginne die Zeremonie. Das Brautpaar läuft gemeinsam ein, auf mich zu als plötzlich die Trauzeugin neben mir unüberhörbar „oh, nein!“ ruft. Sie wirft ihre Knie auf den Boden, fragt hektisch nach etwas Langem, Schmalem, versucht unbemerkt zu bleiben. Es gelingt ihr nicht. Die Ringe hatten sich vom Ringkissen gelöst, sprangen vom Stuhl auf den mit Brettern belegten Terrassenboden und suchten sich einen gemütlichen Zwischenraum zum Verweilen. Wunderbar dieser Moment, bildlich von den Fotografen festgehalten. Wir spielen das erste Lied in Endlosschleife, die Stimmung ist locker amüsiert und die Trauzeugin erhält Unterstützung bei ihrem Ringe-Angelspiel. Von diesem Moment werden die Gäste und auch das Brautpaar wohl sicher in Jahren noch erzählen. Die erste Hürde ward genommen, mit einem Lächeln.

Sie einst seine Studentin. Er einst ihr Professor. Aus ihrer Freundschaft wächst mit den Jahren Liebe. Eine Liebe, die sich auch Fragen stellt. Darf eine Liebe mit derartig großem Altersunterschied sein? Die Liebe fragt nicht nach einem Sinn, nicht nach dem richtigen Ort oder passenden Zeitpunkt. Die Liebe fragt auch nicht nach dem Alter. Sie ist einfach da. Es ist nicht wichtig, was andere denken oder gar sagen. Wichtig ist doch nur, dass beide sich miteinander wohlfühlen, dass sie ihren ganz eigenen Weg miteinander gehen, dass sie ihre Zeit nutzen im Hier und Jetzt, dass sie gemeinsam glücklich sind. Er ist ihre große Liebe. Sie schenkt ihm die schönsten Jahre seines Lebens. Warum soll diese Liebe nicht sein dürfen? Dieser Tag des Jasagens ist nicht das Ende. Er ist ein Anfang, der Anfang von Evas und Thomas‘ gemeinsamem Leben als Mann und Frau.

19.09.2016

Wenn redegewand eine Reise macht...

  • Aachen
  • Aachen
  • Aachen

Der Tag der Anreise. Freitag breche ich mit dem Zug gen Westen auf. In einem Vierercarré geselle ich mich zu zwei Damen, die mich, wie sich bald herausstellte, nicht gemütlich meine Traurede markieren ließen, sondern mich lieber überredeten, ihnen beim Scrabblespielen Gesellschaft zu leisten. Gern, früher spielte ich mit meiner Oma sehr viel Scrabble. Jeder hat so seine Regeln. In dieser Runde sind geografische Bezeichnungen, Abkürzungen und fremdsprachige Wörter nicht erlaubt. Umso mehr freue ich mich über das Wort „salve“ auf dem Spielbrett, das eine der beiden Damen mit dem erklärenden Wort „eingedeutscht“ lachend legt. Als mir die andere Dame dann erläutert, dass sie ihre Abschlussarbeit früher mithilfe einer Matrize schrieb, lernte ich sogar noch etwas hinzu. In Aachen angekommen, verbringe ich die Nacht in einem Hotel, in dem ich den Keramikduschgriff in eine Halterung hänge als würde ich einen alten Telefonhörer auflegen.

Samstag. Der Tag der Rede. Kein Zweifel, ich befinde mich ungefähr 600 Kilometer von meiner Komfortzone entfernt. Das verrät mir meine Bauchgegend. Eine ganz neue, andere Nervosität wohnt in mir. Die Sonne scheint. Mein Hotel liegt nur fünf Minuten vom Trauort entfernt. Nach kleinen Wirrungen erreiche ich das Charles. Nicht Dickens, auch nicht Bukowski, einfach Charles heißt die Feierörtlichkeit mitten in einem Aachener Industriegebiet. Weiße Kieselsteine säumen die Holzterrasse, auf der weiße Holzklappstühle auf die Gäste warten. Erinnern werde ich mich an diese Trauung nicht nur, weil ich ganz anders aufgeregt war, denn Braut und Bräutigam begegnete ich zuvor nur digital, sondern auch, weil alle Gäste die Bräutigammutter singend bei ihrem selbst geschriebenen und vorgetragenen Lied „Long Before“ begleiten. Weil der Bräutigam während der Zeremonie die Notenblätter seiner Gitarre spielenden und dazu singenden Schwester festhält, damit der Wind sie nicht wegweht. Weil die Braut herzhaft darüber lacht, wie genau der Bräutigam noch weiß, was sie zu ihren jeweilig ersten Dates kochten und aßen. Auch weil Gewebeklebeband meinen Notenständer schmückt, um das Mikrofon des Videografen festzuhalten. In modernem Industrie-Chic sagten in Aachen am vergangenen Samstag Jenni und Fritz JA zueinander.

Sonntag. Am Tag nach der Trauung regnet es. Am Frühstücksbuffet begegne ich Hochzeitsgästen vom Vortag. Sie sehen müde aus, tanzten bis in die Morgenstunden. Meinen Sonntag verbringe ich auf der Autobahn. Ein Tapetenwechsel ist schön, eine entfernte Trauung mit anschließender Stadtbesichtigung eine willkommene Abwechslung. Redegewand reist gern. Redegewand kehrt auch immer wieder gern nach Hause zurück. Danke und tschö Aachen.

29.08.2016

Liebe und Kaviar.

  • Liebe und Kaviar

Wenn der Hahn kräht und die Turmglocken läuten, dann ist es 14 Uhr in Freital. Dann ist es Zeit, auf dem Wiesenweg – und ja, der Name verrät es schön – im Grünen unter einer Linde JA zu sagen. JAsagen an dem Ort, an dem das Brautpaar nicht nur lebt, sondern auch arbeitet. JAsagen an dem Ort, der das Stück für Stück erarbeitete Glück des Paares vereint. JAsagen an einem ganz besonderen Ort. Die Lehnen der Gartenstühle sind mit selbstgenäht zarter Spitze überzogen. Kleine Beutel liegen auf den Sitzplätzen, mit Taschentüchern und Gummibärchen befüllt. Darauf stehen Worte über den Ablauf des Tages. Erster Programmpunkt: die freie Trauung.

Dem Puzzle ihres Lebens fügen Nadine und Stephan heute ein großes Puzzleteil hinzu. An der Hotelfachschule in Heidelberg lernten sie sich kennen. Über Dresden und die Schweiz führte sie ihr Weg ins Hier und Jetzt mit ihrem eigenen Restaurant. Auf unbeschwert sorglose Zeiten folgten Monate der Distanz, des sich voneinander Entfernens – doch zum Glück, dank Nadines Hartnäckigkeit, auch ein sich Wiederfinden. Gemeinsam bauten sie sich ihre Zukunft mit einem eigenen Restaurant auf, obwohl Nadine dies nie wollte. Gemeinsam leben und arbeiten sie, 24/7. Intensiver geht es nicht. Die Trauung ist emotional, auch überraschend. Der Großvater im Rollstuhl nickt unterm Sonnenschirm ein während Alex von The Beefees Reinhard Meys „Wie vor Jahr und Tag“ spielt. Das Brautpaar steht während des Liedes spontan auf und tanzt. Die Ringe überreicht der Trauzeuge aus einer Kaviardose, auf der steht, nicht über 3°C lagern. Heiße und kalte Momente. Momente, die ungeplant einfach so passieren. Durch Dick und Dünn sind beide in den vergangenen Jahren miteinander gegangen. Doch trotzdem oder genau deswegen sagten sie am vergangenen Freitag aus tiefster Seele JA zueinander. JA zu all dem, was das Puzzle ihres Lebens noch bereit halten mag. JA zu dem was war, zu dem, was jetzt ist und auch zu dem, was noch vor ihnen liegt. JA mit persönlichen Worten von Reinhard Meys Liedtexten inspiriert: Ich liebe Dich. Heute noch genau wie am ersten Tag. Vielleicht gar weiser und bewusster. Jeder Tag ohne dich ist ein verlorener. Meine Zeit möchte ich mit Dir verbringen. […] Keine Stunde bereue ich. Keine vergangene. Keine jetzige. […] Gestern, heute und jeden weiteren Tag möchte ich an Deiner Seite leben, weil ich Dich liebe.

Wenn Liebe der schönste Grund ist zu heiraten...“

19.08.2016

Konzertplatz in Love.

  • Konzertplatz
  • Konzertplatz

Lichterketten. Holzscheiben. Bauchige Gläser mit Kerzen darin. Ein Traubogen aus Birkenholz. Schleierkraut schmückte die waldige Kulisse. Drumherum nichts als Grün. Entlang eines grünen Flors lief die Braut auf ihren Bräutigam zu, von ihrem Vater geführt. Ihre großen braunen Augen strahlten. An genau diese konnte der Bräutigam sich noch genau erinnern, als hätte er sie erst gestern zum ersten Mal gesehen.

Sie liebten sich und brauchten doch Zeit, um einander als Paar zu finden. Sie wollte Nähe. Er brauchte Freiräume. Zwei Welten prallten aufeinander bis es eines Tages eskalierte und er sich erst dann eingestehen konnte, wie sehr er sich ihre Nähe doch wünschte. Während eines gemeinsamen Jahres in Denver, Colorado lernten sie sich noch einmal ganz anders kennen und lieben, verlebten die schönste Zeit ihres Lebens miteinander.

Danach brachte die Arbeit sie nach Dresden. Ein Alltag kehrte ein. Mit all den bekannten Tiefen und auch Höhen. Für die Frage der Fragen organisierte der Bräutigam eine Privatführung durch die Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Schloß Moritzburg, denn dieses ist ihr Lieblingsmärchen. Ihren Prinzen hatte sie schon Jahre zuvor gefunden. An jenem Januartag war sie die Prinzessin. In einer Kutsche, sich unter Decken wärmend, hielt er im Mondschein um ihre Hand an. Ein schon dreizehn Jahre lang dauerndes Märchen setzen beide nun fort, als Mann und Frau...

Alles auf Draußen. Alles auf Natur. Die amerikanischen Gäste hörten ihre Geschichte in verkürzter, englischer Version. Perfect place. Perfect weather. Perfect day. Eine neue Liebesgeschichte, erzählt auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch.

16.08.2016

Kein Weg zurück...

  • Die Bleiche
  • Die Bleiche

Die Bleiche. Ein kühler, doch sonniger Freitag im August. Hier war ich zur Trauung mit einem Leipziger Paar und seinen Gästen verabredet. Gemeinsam kamen wir an, an diesem brandenburgischen Ort im Spreewald, in für mich heimatlichen Gefilden. Entlegen gelegen. Ohne jeglichen Handyempfang. Von der Außenwelt abgeschirmt.

Die Sonne blinzelte durch das Blattwerk. Auf einem Kahn wurde die Braut über den Spreefließ zum Trauort gestakt. Dort nahm ihr Vater sie in Empfang und begleitete sie zu ihrem Bräutigam. Gemeinsam ließen wir los, tauchten ein in die Geschichte von Sabrina und Ron. Eine bewegende Geschichte. Alles um uns herum verschwand, der Alltag, die Zeit. Sie erzählte davon, wie sie ein Leben ohne einander lebten, von einem Leben, das schon einmal eine Zukunft für sie bereithielt – bis sie einander begegneten und alles Gewesene plötzlich in Frage stellten, weil sie ohne einander nicht mehr sein wollten und konnten, so sehr sie dies auch versuchten. Sie folgten ihren Herzen, alles auf Risiko. Ihr vorheriges Leben ließen sie zurück, soweit das ging. Gemeinsam gingen wir noch einmal entlang des steinigen Weges in ihr neues, gemeinsames Leben. Unter Tränen. Wir lachten auch. Gänsehautmomente. Diese Magie zwischen zwei Menschen, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Fast unbemerkt trieben Blätter und Zweige auf dem Flussarm neben uns vorüber. „Fast wie von selbst“ nahm alles seinen Lauf. „Fast wie von allein“ standen sie dort, möchten ohne einander nicht mehr sein. So sangen es auch Jim Jupiter für Braut und Bräutigam nach deren persönlichen Worten. Gefühle, die bleiben. Für Sabrina und Ron gibt es nur einen Weg, keinen Weg zurück. Und so sagten sie am 12. August ganz bewusst JA zueinander, unter einem Blätterdach im Spreewald in der Bleiche. Ich lebe...

Ort der freien Trauung: Die Bleiche Resort & Spa
Florale Exotik: Die Blumenbinderei
Planung und Durchführung: Agentur-Traumhochzeit
Musikalische Begleitung: Jim Jupiter

25.07.2016

Liebe ist salzig...

  • Liebe ist salzig

Windig verregnete Straßen. Durch eine wolkenverhangene Sächsische Schweiz bahne ich mir den Weg entlang verlassener Straßen bis hin zum Zirkelstein Resort bei Bad Schandau, hinter Reinhardtsdorf-Schöna. Grüner als hier wird es wohl nicht werden. Trockener könnte es sein an diesem zweiten Julitag. Doch wir nehmen das Wetter, wie es eben ist, regnerisch. Mit einem Lächeln im Gesicht räumen das Brautpaar und seine Gäste die Sitzbänke unter ein Zelt auf die Terrasse. Dort prasseln gemütlich die Regentropfen auf eine Plane, die Braut noch im Friesennerz, der Bräutigam in kurzen Hosen und Latschen.

Mit einer kleinen wetterbedingten Verspätung beginnt die Zeremonie. Drei Sommer lang schwärmte sie für ihn, bevor beide einander zum ersten Mal begegneten und ihr in diesem Moment fast der Atem wegblieb. Heute gehen sie nach der Geburt ihrer zwei Kinder, fast sieben Jahre später einen weiteren Schritt nach vorn, keinen mehr zurück. Sie wagen den Zauber des JAsagens. Die Gäste lachen, sie weinen. Kinder tanzen. Mehr Regen gesellt sich hinzu. Als die Braut dem Bräutigam ihre persönlichen Worte sagen möchte, versagt ihre Stimme, genau wie damals, bei ihrer ersten Begegnung. Sie sind einander Stück vom Glück. Sie möchten einen gemeinsamen Weg weitergehen. Auch im Regen, denn was wäre ein Leben ohne Regen? Es wäre wie die Suppe ohne Salz. Der Regen erst bringt Würze in unseren Alltag, denn Liebe ist salzig… danke für dieses schöne Gastgeschenk.

04.06.2016

Ein Abenteuer beginnt.

  • Abenteuer
  • Abenteuer

Eine alte Schmiede in Niemegk-Lühnsdorf. Ein grünes Idyll inmitten unberührter Landschaft zwischen Dessau und Potsdam. Auf dem Landhaus-Areal weisen Holztafeln mir den Weg. Empfang. Feier. Torte. Zeremonie... entlang eines holprig steinernen Weges gehe ich um einen Teich und dort, ganz versteckt hinter Bäumen, eröffnet sich ein ungeahnt gemütlich gelegener Ort zum JAsagen. Mein Blick schweift in die Weite. Die Schafe blöken. Ein großes Wagenrad lehnt am Zaun. Blumige Stoffe überziehen die in der prallen Sonne wartenden Heuballen. Darauf ruhen kleine genähte Taschentuchetuis mit Namen bestickt, feine Spitze ziert den hölzernen Traubogen, weht im Wind. Frisch gepflückte Blumen schmücken die Zeremonie, Schleierkraut in Blecheimern empfängt die Gäste, mit Leinenstoff bezogene Kissen verraten nur die Liebe zählt.

Hier erfüllt sich heute der Mädchentraum einer Braut. Eine Freundin spielt auf der Violine. Ein Freund zupft die Gitarre. Zu “A Thousand Years“ läuft die Braut, von ihrem Vater geführt, auf den Mann zu, von dem sie von Beginn an wusste, eines Tages Kinder mit ihm großziehen zu wollen. Und hätte sie nicht über Jahre hinweg hartnäckig an diesem Wunsch festgehalten, hätte es diese Trauung heute vielleicht nie gegeben. Denn er brauchte Zeit, musste erst nach China reisen, um sie zu vermissen, um zu erkennen, wie viel sie ihm wirklich bedeutet, um sich bewusst für sie entscheiden zu können.

Heute leben sie gemeinsam bei Berlin, haben ein Versandhaus gegründet und zwei Söhne zur Welt gebracht. Mit der Rückkehr aus China begann eine neue Zeitrechnung, die gemeinsame. Jetzt beginnt ein neues Abenteuer, das als Mann und Frau... and so the adventure begins...

30.05.2016

Freie Trauung – die einhundertste.

  • Freie Trauung

Am vergangenen Samstag, das war der 28. Mai 2016, führte ich meine hundertste freie Trauung durch. Hundert Mal fanden Paare mich, lernten mich kennen und sagten JA zu mir. Hundert Mal erklärte ich ihnen, warum und wie ich das mache, was ich von Herzen gern mache. Hundert Mal tütete ich meine Vertragsunterlagen ein und brachte sie zur Post. Hundert Mal ließ ich mich auf eine mir zuvor unbekannte Geschichte zweier Menschen ein, die sich verbunden fühlen. Hundert Mal schrieb ich Worte nieder, die nur dieses einzige Mal so erzählt wurden. Hundert Mal füllte ich meine redegewand-Kiste und packte meinen Notenständer als Rednerpult ein. Hundert Mal kam ich am Ort der Trauung an, wartete auf die Braut, den Bräutigam oder auch beide, sprach von Herzen zu ihnen und ihren Gästen, war mit ihnen aufgeregt. Hundert Mal habe ich mich kritisiert, überlegt, womit ich unzufrieden war, woran ich arbeiten, was ich verbessern möchte. Hundert Mal hörte ich Paare JA zueinander sagen. Ein redegewand-Meilenstein...

15.05.2016

Selterswasserkuchen zum fünften Geburtstag.

  • Geburtstag

Der 15. Mai 2016. Ein nicht gerade sonniger Tag. Doch in meinem Herzen scheint die Sonne heute ganz besonders hell, denn redegewand ist heute fünf Jahre alt geworden, gemeinsam gehen wir nun ins sechste. Und wie der Zufall es so will, ich glaube übrigens nicht an Zufälle, wird meine nächste Traurede die 100! sein. Anlässlich der Gründung habe ich nachgezählt und eigentlich könnte ich eine Rede über das Redenschreiben schreiben. Gemeinsam pilgerten Paare mit mir gedanklich auf dem Jakobsweg, schrieben mit mir Telefonnummern auf Orangenschalen oder wir begegneten einander zum ersten Mal über Blickkontakt durch den Rückspiegel im Auto...
Paare aus Amerika, Australien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, aus der Schweiz, aus England und Myanmar, auch aus vielen verschiedenen Teilen Deutschlands, aus Nord, Süd, Ost und West fanden mich, ließen mich in ihre ganz eigene Welt blicken. Dankeschön. Danke, dass ihr redegewand eure Geschichte anvertrautet, dass redegewand eure Geschichte erzählen konnte. Danke auch allen Helfern, den großen und den kleinen, vor und vor allem auch hinter den Kulissen. DANKE, dass redegewand jeden Tag ein bißchen älter und erfahrener werden darf.
Und darauf ein Stück Selterswasserkuchen, denn „in der Einfachheit liegt die höchste Stufe der Vollendung“. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

01.05.2016

Ein Tag in Berlin.

  • Berlin

Südkreuz. Hier beginnt mein Tag in Berlin. Mit der Ringbahn fahre ich bis Neukölln. Einmal umsteigen. Weiterfahrt bis Spindlersfeld, von hier bleiben wenige Minuten Laufzeit bis zum Ziel: die Mokkafee auf der Grünstraße – wie passend. Hier fühle ich mich wohl. Der Himmel ist blau. Die Sonne scheint. Die Braut und ich, wir sind uns einig, wir möchten unbedingt draußen sitzen. Die Braut erzählt, aus der Vergangenheit, aus dem Hier und Jetzt, von dem, was war und ist. Erzählend träumt sie von dem, was hoffentlich eines Tages sein wird. Sie lacht. Sie weint, bestellt nach ihrem Kaffee eine große Saftschorle. Manchmal werfe ich eine Frage ein, hinterfrage Gesagtes. Manches davon bewegt sie so sehr, dass ich ihr Taschentücher reiche. Die Zeit verfliegt. Die Sonne brennt so stark, dass wir die Plätze tauschen.
Vier Stunden nach unserem ersten Kaffee entsteht eine neue Konstellation. Er nimmt ihren Platz ein. Die gleiche Geschichte aus einer anderen Perspektive, und doch eine ganz andere. Ehrliche, rührende und auch gerührte Worte. Ein stilles Wasser bitte, obwohl ich nicht viel sagen muss. Ein Thema ergibt das nächste, wie von selbst. Ich schreibe mit, sauge auf, denke mit, fühle mich ein. Wieder vergeht die Zeit wie im Flug. Die Sonne brennt inzwischen nicht mehr so stark.
Mit einer neuen Geschichte im Gepäck laufe ich zurück zur Haltestelle, fahre bis Neukölln und von dort weiter mit der Ringbahn. Neun Stunden später bin ich wieder an dem Ort, an dem dieser Tag in Berlin heute Morgen begann. Südkreuz. Feierabend. Und schon jetzt freue ich mich auf den großen Moment im Juli dieses Jahres...

25.04.2016

Görlitz. Hadlikon. Auckland.

  • Görlitz

Er lebte bei Görlitz. Sie lebte in Hadlikon. Vor fast acht Jahren machten beide sich auf zum Reisen, begegneten einander zum ersten Mal in der Küche eines Hostels in Auckland. Er sprach sie an, weil sie ihre Brote mit Nutella beschmierte. Über Kaffee, Kino und gemeinsame Wanderungen lernten sie einander näher kennen. Doch erst nach der Rückkehr in ihre jeweilige Heimat bemerkten beide, wie sehr sie einander vermissten. Zwei Menschen, die an das andere Ende der Welt reisen mussten, um einander zu begegnen. Zwei Menschen, die sich nach einer vermuteten Sommerliebe wieder voneinander lossagten, doch einander einfach nicht vergessen konnten...
...am vergangenen Freitag sagten sie JA zu ihrem gemeinsamen Leben. Für ihre freie Trauung und die Feier mit Familie und Freunden kehrten sie zurück zu den Wurzeln des Bräutigams, auf das Gut am See bei Görlitz. Bei strahlend blauem Himmel, purer Sonne und einem lauen Lüftchen ließen wir gemeinsam ihren bisherig gegangenen Weg noch einmal lebendig werden. Gedanklich reisten wir nach Neuseeland, zurück nach Deutschland und auch in die Schweiz, wo beide heute leben.
Und in vielen Jahren noch möchte die Braut mit ihrem Bräutigam auf einer Bank wie dieser am Berzdorfer See sitzen und den Ausblick genießen, vielleicht in der Schweiz, vielleicht in Deutschland, vielleicht auch an einem anderen Ende der Welt, wohin auch immer der Weg sie führen mag… Hand in Hand möchten sie ihn gemeinsam gehen.

29.02.2016

Hochzeitsmesse, die zweite – auf Schloss Proschwitz.

  • freie trauung und glasfeder

Ein goldgelber Saal. Fünf graue, kontrastbildende Säulen. Jede für ein anderes Gewerk stehend. Die Blumenbinderei, das Dresdner Schokowerk, die Trauringlounge, druckfeines und mich haben wir im Gepäck. Farblich zur hellen Umgebung des Raumes passt auch unsere Dekoration. Der Duft von Zitrone und Grapefruit liegt in der Luft. Williams Christ Birne trifft Vanillebalsamiko, Apfel freundet sich mit Zimt an. Schneebälle stellen sich stolz neben Christrosen vor. Draußen scheint die Sonne. Viele Wanderer finden zufällig ihren Weg zu uns. Auch so manches Brautpaar… ein belebterer Sonntag folgt auf einen sehr ruhigen Samstag. Liegt das Schloss zu sehr im Nirgendwo? Vielleicht, doch allemal im ruhigen Grün. Was für ein wunderbarer Ort zum Jasagen, auch mit einer freien Trauung, drinnen oder draußen. Und wer möchte, kann dieses JA noch mit Glasfeder und Tinte symbolisch unterschreiben. Goldgelb geht die Sonne unter und wir verabschieden uns aus dieser HochzeitsMessesaison 2016.

31.01.2016

Januarworte ZwanzigSechzehn. Endlich.

Auf Wiedersehen altes Jahr. Sei gegrüßt, ZwanzigSechzehn. Schonungslos begannst Du direkt mit der Jawortmesse. In diesem Jahr unter dem Motto „Ihre Hochzeit. Unser Handwerk.“ Wieder stellten wir uns auf unserem Gemeinschaftsstand vor: sieben Dienstleister, die sich mit Leib und Seele Ihrer Hochzeit widmen. Ohne Schema. Ohne vorgefertigte Schablonen. Bei uns ist handgemacht noch handgemacht, Entstandenes selbst erdacht. Jedes Handwerk erlernten wir und führen es mit Erfahrung und Verstand aus. Wir überzeugen, einzeln oder im Zusammenspiel – je nachdem, wie es zu Ihnen passt. Ton in Ton. Einfach passend. Weil wir uns kennen. Weil wir uns mögen. Weil wir lieben, was wir tun. Im botanischen Stil mit satten Farben setzten wir unsere Gewerke unkonventionell in Szene. Kupferne Akzente überraschten in einem Meer von Nachtblau, Anthrazit und dunkler Erde. Wir zeigten GeBundenes, GeSchmackvolles, GeDrucktes, GeNähtes, GeSchmücktes, GeSchminktes, und nicht zuletzt GeSagtes ... was bleibt zu schreiben? Wir lesen uns im nächsten MonatsBlogeintrag.